Ein zweites Zuhause in Durban

Am Flughafen von Durban können wir unser Mietauto entgegennehmen. Das Auto werden wir für die restliche Zeit in Südafrika behalten. Nach den Formalitäten und der Kontrolle des Autos, müssen wir uns an das Links-Fahren gewöhnen.

Traumhafte Unterkunft

Michi fährt uns zu unserem Airbnb (Luxury at 230 (Cottage) von Nikky), er macht das sehr gut – ich traue mich nicht. Unser Airbnb etwas ausserhalb von Durban ist ein Traum. Wir wohnen in einer Art Poolhaus. Im Garten gibt es einen Pool und einen Jacuzzi, hier herrscht keine Wasserknappheit und wir dürfen alles uneingeschränkt benutzen. Die Eigentümer Nikky und Tommy sind sehr nett und versorgen uns sofort mit Tipps für Durban, das Tauchen und sogar unsere Weiterreise.

 

Am Abend gehen wir an die Devonport Strasse, hier gibt es einige Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten. Wir kaufen Abendessen und grillieren im Garten, danach nehmen wir noch ein Sprudelbad – herrlich! So lässt es sich leben 🙂

Die berühmte Strandpromenade

In Durban fahren wir vieles mit dem Auto. Ich glaube, in ganz Südafrika ist es eher einfacher mit einem Mietauto. Wir parkieren beim UShaka Park, ein riesiger Wasserpark mit einem Aquarium am Strand. Danach laufen wir die Strandpromenande (mit 6 km die längste, die ich je gesehen habe) entlang, um beim Circus Circus Restaurant zu frühstücken. Die Promenade ist sehr schön und breit, der Strand aber nur an einzelnen Stellen zum Baden geeignet. An der Promenade gibt es sogar ein Schwimmbecken für Kinder. Diese können hier gratis in einem Pool baden. Es gibt wirklich Allerlei zu sehen an dieser Promenade.

 

Auch sehen wir hier hin und wieder bettelnde Menschen. Ich würde am liebsten allen etwas zu Essen geben, aber natürlich habe ich nichts bei mir. Nach dem Frühstück gehen wir zum Fussballstadion. Hier kann man mit einem Skytrain zu einer Aussichtsplattform auf dem Stadion fahren und hat einen Blick über Durban. Wir haben Pech,denn genau heute haben die Angestellten ein Meeting und deshalb fährt der Skytrain nicht – sollte wohl nicht sein… Wir informieren uns noch über das Tauchen hier (leider keine Haisaison zur Zeit) und beschliessen morgen einen Rifftauchgang durchzuführen.

Makro-Tauchgang

Unseren Tauchgang haben wir bei Umhlanga Scuba gebucht, das Equipment ist super. Der Guide, Eigentümer und Helfer sehr nett. Tommy begleitet uns, ansonsten sind wir alleine. Der Tauchgang ist eher ruhig, die Sicht mittelmässig bis gut. Wir sehen Unmengen grosse Lobster sowie viele kleine Nudibranches und Skorpionfische. Uns gefällt es zwischendurch einen ruhigen Tauchgang zu machen und nach diesen kleinen Lebewesen zu suchen.

 

Tommy hat uns mit dem Auto zur Tauchschule mitgenommen und sollte uns wieder zurück bringen. Leider ist der Autoschlüssel auf dem Boot geblieben, welches wieder aufs Meer rausgefahren ist. Um die Zeit zu vertreiben machen wir einen interessanten Spaziergang um den Kanal gleich hinter dem UShaka. Hier sammeln wir einige kleine Shrimps, um sie später den Fischen im Aquarium des Underwater Clubs zu füttern. In diesem Kanal gibt es auch ein umzäuntes Gebiet. Hier werden die jungen Haie, bevor sie ins Ushaka Aquarium kommen, gehalten.

Anscheinend sind das Haie, welche sich in den Netzen vor dem Strand in Durban verfangen haben und dann daraus “gerettet” werden. Wir sehen sogar zwei kleine Baby-Hammerhaie darin schwimmen. Auf der einen Seite ist es schön, diese kleinen Baby-Hammerhaie zu sehen und auf der anderen Seite macht es uns auch traurig zu wissen, dass diese Tiere irgendwann in einem Aquarium eingesperrt werden. Denn da gehören sie meiner Meinung nach nicht hin.

Nach drei Stunden warten ist der Autoschlüssel immer noch nicht zurück. Wir nehmen ein Uber zur Unterkunft und geniessen den Garten und den Jacuzzi 🙂

Diese Reise will geplant sein

Heute beschäftigen wir uns mit unserer Weiterreise, denn wir haben festgestellt, dass der 1. Mai hier ein Feiertag ist. Viele Hotels und Airbnb sind ausgebucht. Eigentlich wollten wir nach Saint Lucia und danach nach Sotwana Bay zum Tauchen. Leider verbringen viele Südafrikaner genau dort ihr langes Wochenende.

So buchen wir vier Nächte in einer etwas teureren Unterkunft in Saint Lucia, denn es gibt nichts anderes mehr. Nun hoffen wir, dass die Touren dort nicht alle auch ausgebucht sind. So verbringen fast den ganzen Tag mit Planen, Suchen und Buchen. Nikky hilft wo sie kann, telefoniert für uns herum und gibt uns Tipps. Wir schätzen ihre Hilfe sehr und sind dankbar.

Am frühen Abend gehen wir ins Cane Cutters, ein indisches Restaurant, welches uns ebenfalls empfohlen wurde. Hier gibt es anschendend das beste Bunny Chow, das testen wir natürlich. Bunny Chow ist typisch für Durban, ein Curry in einem ausgehöhlten Brot. Durban hat durch die Einwanderer viele indische Einflüsse, welche sich in den Gewürzen und in der Küche bemerkbar machen. Uns schmeckt dieses Gericht sehr, wir sind ja auch Fans der indischen und sri lankischen Küche).

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