New York – die Stadt der unbegrenzten Möglichkeiten

Jawohl, unsere Reise führt uns doch noch für einen Zwischenhalt nach Amerika, auch wenn das so (wieder einmal) nie geplant war…

Unser Weg über New York hat mehrere Gründe. Zum einen sind die Hinflüge von Ecuador  und Weiterflüge nach Südafrika von hier günstig und zum andern treffen wir in New York unsere Freunde Lara und Migu, welche für einen Städtetripp hier sind. Auf dieses spontane Treffen mit ihnen freuen wir uns sehr!

Ankunft in New York

Nach einer langen Flugnacht mit wenig Schlaf landen wir in Newark. Von hier müssen wir zuerst nach Manhatten kommen. Wir nehmen einen Zug und danach ein Taxi bis zu unserer Unterkunft für die erste Nacht. Das Pod 51 Hotel ist gut gelegen. Die kleinen Zimmer haben alles was wir brauchen und die geteilten Badezimmer sind immer sauber. Gleich neben unserem Hotel befindet sich die Clinton Hall – ein super Restaurant mit Bar.

 

The Rock Observation Deck

Als Erstes gehen wir zum Rockefeller Center, um auf diese riesige Stadt hinunter zu schauen. Der super Tipp wäre kurz vor Sonnenuntergang hinaufzugehen und bis nach Sonnenuntergang zu warten, damit man beides zu einem Preis sehen kann. Ohne lange Wartezeiten können wir ein Ticket (37 USD) kaufen. 20 Minuten später dürfen wir mit dem Lift, nach einem Security Check, in 45 Sekunden in den 67. Stock fahren. Von hier aus kann man noch maximal zwei Stockwerke höher gehen und auf die Stadt schauen. Ein wunderbarer Anblick! Leider hat es schon sehr viele Menschen hier, welche wohl den “Super-Tipp” befolgen. Wir entscheiden uns nicht bis zum Sonnenuntergang zu warten.

 

Central Park

Dafür schlendern wir über die 5th Avenue, an welcher alle teuren Shops sind, in Richtung Central Park. Bis wir dort ankommen ist es allerdings schon dunkel, deshalb gehen wir zurück zum Hotel. Im Restaurant Clinton Hall essen wir einen ausgezeichneten Burger, bevor wir zufrieden und erschöpft ins Bett fallen.

Heute müssen wir, auf Grund eines Buchungsfehlers, das Hotel wechseln. Wir wohnen nun im Pod Times Square. Gute Lage und ebenfalls saubere, schöne, kleine Zimmer, diesmal mit eigenem Badezimmer. Danach treffen wir unsere Freunde Lara und Migu, endlich nach fast einem Jahr, zum Frühstück. Freudentränen inbegriffen…

Nach dem Frühstück mieten wir ein Fahrrad um den Centralpark zu erkunden. Unglaublich wie viele Menschen sich am Samstagnachmittag hier aufhalten und das schöne Wetter geniessen. Allerdings muss ich sagen, dass die Wege, welche man nicht mit dem Fahrrad fahren darf, um einiges schöner sind als die grossen “Strassen”, auf welchen die Jogger, Fahrräder und Kutschen unterwegs sind.

Chelsea Market und High Line

Mit der U-Bahn fahren wir nach Chelsea. Hier Essen wir etwas im Chelsea Market, bevor wir über die High Line schlendern. Eine alte Eisenbahnstrecke, welche nicht mehr befahren wird und nun den Fussgängern für einen Spaziergang ohne Autos offen steht wird.

 

Zum Abendessen schlendern wir weiter durch die Stadt bis Downtown Manhatten. Hier besuchen wir einige Bars und essen einen Hot Dog im Katz’s Delicatessen, welcher sehr lecker ist (Katz’s ist auch bekannt für dick belegte Sandwiches).

Bevor wir in unser Hotel zurück gehen, schauen wir uns den Times Square bei Nacht an. Ich staune über die vielen Menschen und Lichter, die es zu dieser späten Stunde hier noch gibt. New York, die Stadt die nie schläft…

Laundry wie die Locals

Wäsche waschen muss auch sein. Und wo geht dies besser als in New York City? Wir nehmen unsere Sachen und gehen in eine Laundry. Viele Bewohner von New York waschen ihre Wäsche genau so, da sie keine Waschmaschiene im Haus haben. Während ich auf unsere Wäsche warte, schaue ich zu wie diverse Menschen hier Berge von Wäsche waschen und so ihrem Alltag nachgehen.

Leider regnet es den ganzen Tag, so erleben wir auch noch die eisige kälte von New York und werden ziemlich nass während unseren restlichen Erledigungen.

Am Abend feiern wir Laras Geburtstag mit einigen Drinks in einer Bar in Brooklyn und einen leckeren Schnitzel im Biergarten. In New York gibt es wirklich alles!

 

Und es regnet weiter… Also schlafen wir lange bevor wir nochmals losgehen, um ein paar fehlende Dinge einzukaufen. Allerdings ist dies nicht ganz einfach. New York hat zwar sehr vieles, aber was Outdoorbekleidung (Funktionskleidung etc.) betrifft, ist es eher schwirig etwas zu finden.

Let’s go Devils

Am Abend ist es endlich soweit, wir gehen ein NHL Hockeygame der New Jersey Devils schauen. Das Prudencial Center in Newark ist riesig. Das Spezielle hier ist, dass es fast keine gegnerischen Fans im Stadion gibt. Fast alle sind rot (die Mannschaftsfarbe) gekleidet und jeder feuert mit an. Als die Gegner das erste Goal schiessen ist die ganze Halle still, unglaublich. Dafür tobt die Menge, sobald die New Jersey Devils einen Punkt machen. Zum Glück haben die Devils gewonnen und wir konnten das Spiel richtig geniessen. Ein Hockeyspiel in Amerika ist definitiv einen Besuch wert, auch wenn die Tickets (in der Playoff-Zeit) etwas teurer sind, lohnt es sich – Unterhaltung und Spass pur 🙂

Sightseeing

Bevor wir heute Abend weiterfliegen gehen wir noch zum One World Trade Center und schauen uns das 9/11 Memorial an. Von hier gehen wir über die Wallstreet zur Brooklyn Bridge. Leider ist es extrem kalt und windig, sodass wir nicht über die ganze Brücke gehen. Auf dem Rückweg steigen wir bei der Grand Central Station aus.Ich finde es immer wieder spannend an einem Ort zu sein, welchen man schon in Filmen gesehen hat.

 

Nach einem letzten Drink heisst es für uns auch schon wieder Abschied nehmen. Abschied von New York (wir kommen wieder, mit höherem Shopping-Budget und leeren Koffern 🙂 ) und unseren lieben Freunden Lara und Migu, welche wir allerdings schon bald in der Schweiz wieder sehen werden. Wir freuen uns darauf. Aber zuvor wechseln wir nochmals den Kontinent…

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