Galapagos Teil 4 – San Cristobal

Dieser Beitrag ist der letzte Teil unserer Reihe über die Galapagos Inseln in Ecuador.
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Heute fahren wir mit der Fähre nach San Cristobal – für uns die letzte Insel hier auf den Galapagos. Am Pier natürlich das gleiche Prozedere wie immer: Gepäckkontrolle, diesmal zusätzlich noch mit Hunden. Nach zwei mühsamen Stunden erreichen wir Puerto Baquerizo Moreno, den Hafen von San Cristobal. Für mich das beste Pier der drei Inseln, überall schwimmen Seelöwen herum oder liegen in den Felsen.

Im Hostal Gosen, in welchem wir eine Reservation haben (sollten), wissen sie nichts von uns. Irgendwie scheint es immer ein Problem zu geben. Zum Glück finden sie den Fehler und es gibt doch noch ein Zimmer 🙂

La Loberia

Am Nachmittag machen wir uns nochmals auf den Weg zum Pier, um junge Seelöwen zu suchen. Wir werden fündig und schauen ihnen beim Spielen im Wasser zu. Anschliessend nehmen wir ein Taxi zum Strand La Loberia. Ein schöner Strand mit ruhigem Wasser zum Schnorcheln und Schwimmen. Leider hat es viele kleine Mücken oder Fliegen hier, so dass wir bald wieder zurückgehen.

 

Fregattenvögel und Schnorcheln

Wir machen uns auf den Weg zu den Fregattenvögeln. Das sind die lustigen Vögel mit dem roten Sack am Hals, welchen sie aufblasen können. Wir gehen vorbei am Playa Mann und kraxeln auf den Cerro Tijeretas (was so viel heisst wie Fregattenvogel-Berg). Von der Aussichtsplattform aus sehen wir auch wirklich drei dieser Vögel in der Luft. Leider haben sie den roten Sack nicht aufgeblasen.

 

Danach steigen wir hinunter zur Tijeretas Bucht. Eine schöne Bucht zum Schnorcheln. Wir sehen Schildkröten und Seelöwen und natürlich ein paar Fische. Über den Playa Carola, an welchem es leider fast keinen Schatten gibt, gehen wir zurück zum Playa Mann. Hier schwimmen wir und essen in einem kleinen und preiswerten Lokal am Strand.

Tauchen beim Kicker Rock

Diesen Ausflug haben wir bei den Wreck Bay Divers gebucht. Als uns der Diveguide sagt, dass die Gruppe aus neun Tauchern besteht, welche zusammen mit zwei Guides tauchen, sind wir nicht ganz glücklich darüber. In so einer grossen Gruppe tauchen wir nicht gerne. Wir sind gespannt wie sich dieser Tag entwickelt.

 

Zuerst machen wir alle einen Checkdive, was ganz gut ist. So sind alle mit dem Equipment vertraut und die Guides wissen, wie die Gruppe in etwa taucht. Das Tauchen beim Kicker Rock entwickelt sich besser als in unserer Vorstellung. Wir tauchen einfach nahe beim Guide vorne, so kommen kollidieren wir nicht mit den anderen Tauchern.

Zum Schluss sind wir nur noch vier Taucher, alle anderen wurden – aufgrund Luftknappheit – zur Oberfläche gebracht. Für sie der Tauchgang frühzeitig beendet. Wir sehen viele Haie, aber leider keinen Hammerhai (diese sind sehr scheu und sensibel), dafür schwimmt wieder ein Seelöwe mit uns und einige Schildkröten.

Landgang beim Puerto Grande

Nach den beiden Tauchgängen dürfen wir noch zu einem schönen Strand bei Puerto Grande. Hier erzählt uns unser Guide vieles über die Lebewesen hier. Auf jeder Insel sind die Tiere unterschiedlich – sogar die gleichen Tierarten weisen Unterschiede auf und das macht die Galapagosinseln so speziell. Deshalb werden auch die strikten Kontrollen beim Wechsel der Inseln durchgeführt.

Wir sind froh wurde dieser Tag besser, als wir es erwartet haben, da es auch unser letzter hier war. Auch wenn die Galapagosinseln etwas teuer sind, sind sie auf jeden Fall einen Besuch wert! Die vielen Tiere hier zu sehen ist einfach wunderbar. Die gut ausgebildeten Guides können zu allen Fragen eine Antwort geben und erklären sehr viel über die Natur hier. Ich finde das immer sehr spannend. Wir hoffen, dass die Galapagosinseln weiterhin so speziell bleiben und nicht dem Massentourismus zum Opfer fallen werden, damit diese wunderschöne Natur noch lange so erhalten bleibt und wachsen kann.

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