Quito – Die höchstgelegene Hauptstadt der Welt

Nach einem kurzen Aufenthalt in Lima (Peru) fliegen wir weiter nach Quito in Ecuador. Der Start ist allerdings sehr holprig.

Probleme mit der Airline

Am Check-in-Schalter der Fluggesellschaft Tame lassen sie uns nicht einchecken, da wir keinen Weiterflug von Ecuador ins Ausland vorweisen können. Wir versichern ihnen, dass wir mit dem Bus nach Kolumbien weiterreisen werden, da man online keine Bustickets für 3 Wochen im Vorraus kaufen kann.

 

Sie verweisen zum Touristen-Infoschalter, wo wir ein Ticket kaufen sollen können. Dort werden wir sehr nett informiert, dass sie keine Tickets verkaufen. Anscheinend werden öfters Passagiere dieser Fluggesellschaft mit demselben “Problem” dahin gesandt.

Schliesslich buchen wir irgendeinen Bus an irgendeinem Datum von irgendwo in Ecuador nach irgendwo in Peru. Nach langer Diskussion lassen sie uns endlich einchecken, nur eine Minute bevor sie den Check-in schliessen.

Natürlich interessiert es beim Zoll in Ecuador niemanden, ob wir ein Weiterreise-Ticket haben.

Ankunft in Quito

Mit dem Taxi fahren wir zu unserer Unterkunft, dem Masaya Hostel. Die Sauberkeit in unserem Zimmer lässt zu wünschen übrig, aber wir sind viel zu müde. Es ist 02:00 Uhr und wir möchten nur noch ins Bett. Auch hoffen wir das nervige Summen (eine Wasserpumpe auf dem Dach) irgendwann nicht mehr zu hören.

Am nächsten Tag kommt der Mechaniker und das Summen ist weg 🙂 Auch die Putzfrau war im Zimmer und es ist jetzt tatsächlich sauber.

 

Wir schlendern durch Quito, mit 2850 müM die höchste Hauptstadt der Welt. Hier ist am Sonntag ganz schön was los. Schausteller zeigen was sie können, Verkäufer sind auf den Strassen, Frauen mit Blumen und Schmuck. Es scheint alle Bewohner der Stadt sind unterwegs. Wir staunen nicht schlecht über so viel Leben hier.

Auch merken wir, dass uns die Höhe nichts mehr ausmacht. Das Atmen fällt uns viel leichter – auch bei Anstrengung – als in San Pedro de Atacama vor ein paar Wochen.

Im Lero Lero, ein leckeres Kaffee, welches auch Essen anbietet, teilen wir eine Portion Nachos mit Bohnen-Chili zum zVieri.

Basilica del Voto Nacional

Eine Legende besagt, dass Welt untergehen werde, wenn die Kirche Basilica del voto nacional fertig gebaut ist. Daher ist diese grosse Kirche immer im Bau und die Ecuadorianer haben es auch nicht eilig, sie fertig zu stellen. Zum Glück gibt es nur auf einer Seite ein kleines Gerüst, ansonsten ist die Kirche sehr schön anzuschauen 🙂

Zum Abendessen suchen wir uns ein Restaurant an der Calle de la Ronda. Hier reihen sich die Restaurants aneinander. Im Can Ferran Restaurant essen wir ein leckeres lokales Nachtessen zu einem sehr günstigen Preis. Ich trinke einen Canelazo, ein typisches ecuadorianisches Warmgetränk: Orangensaft mit Gewürzen. Dies schmeckt mir gut, wenn auch etwas süss…

Da das Internet in unserem Hostel erstaunlich gut ist, nutzen wir die restliche Zeit, um unsere Weiterreise zu planen und um uns auf die Galapagosinseln vorzubereiten.

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