São Paulo – Megacity und Gourmetparadies

Mit dem Bus fahren wir in 6 Stunden von Paraty nach São Paulo. Unglaublich, wie gross diese Stadt ist.

Liberdade

Unser Hotel, das Leques Brasil, liegt in japanischen Viertel Liberdade. Als erstes gehen wir im Espasu Kasu Sushi esse. Ein sehr leckeres und leichtes Abendessen. São Paulo ist die grösste japanische Stadt ausserhalb Japans, daher gibt es sehr viele japanische Restaurants hier. Wir sehen bei unserem kurzen Abendspaziergang mehr Sushirestaurants als damals in Tokio, unglaublich.

Free Walking Tour durch Old Downtown

Da wir nicht genau wissen, wo wir in dieser Megacity beginne sollen, nehmen wir heute an einer Free Walking Tour durch Old Downtown teil. Diese gibt es in auch in diversen anderen Städten. Im Internet findet man Informationen zu Treffpunk und Zeit, dann geht man mit einem freiwilligen Guide durch die Stadt und erhält Informationen. Ich habe zum ersten Mal so etwas gemacht und muss sagen, dass ich von der Organisation sowie der Führerin beeindruckt war. Auf der 3-stündigen Tour sehen wir viele interessante Bauten von São Paulo und erfahren die Geschichte dazu, welche hier in São Paulo sehr spannend ist. Aus einem einstigen Bauerndorf mit vielen Kaffeeplantagen wird über viele Jahre die grösste Stadt von Südamerika mit 12 Milionen Einwohnern, unglaublich!

 

Uns gefällt São Paulo bereits nach dem ersten Tag sehr gut. Wenn man sich hier etwas einlebt und die coolen Plätzchen entdeckt, ist es wahrscheinlich eine super Stadt. Es gibt diverse Strassen mit Shops, sogar eine ganze Strasse, die Rua 25 Marco, an welcher fast ausschliesslich gefälschte Artikel und allerlei Kostüme für den Carneval verkauft werden.

 

Kehrseite: Hier, so scheint es, gibt es leider auch mehr Obdachlose als beispielsweise in Rio de Janeiro. Überall in der Stadt liegen Obdachlose am Boden oder in und auf ihren improvisierten bauten, welche ihr zu Hause sind. Die meisten der Obdachlosen sind zugedröhnt oder haben neben sich einen Sack voll mit Bier. Auf uns wirkten sie jedoch harmlos und liessen uns in Ruhe.

Mercato Municipal

Eine überdachte Markthalle mit Fruchtständen, an welchen man diverse Früchte probieren kann. Das klingt doch sehr verlockend. In der Halle reiht sich wirklich Fruchtstand an Fruchtstand mit vielen exotischen Früchten. Wir kosten von Früchten, an deren Namen ich mich nicht mehr erinnern kann, geschweige denn, dass ich sie vorher gekannt hätte. An den Fleischständen kann man Salami, Mortadella oder sonstige Wurstwaren kosten.

 

Zwischen den Ständen gibt es kleine Imbissörtchen. Hier bekommt man unter anderem, die für Brasilien typischen, Mortadella Sandwiches. Sie sind riesig. Ich habe noch NIE ein Sandwich mit so viel Fleisch gesehen! Michi probiert eine Pasteis de Camaron. Die Shrimpspastete ist auch nicht gerade klein und sehr frisch. Ich schaffe es endlich einen Acai Saft zu trinken. Acai ist die Superbeere aus Brasilien und ebenfalls typisch für das Land. Nun wissen wir, dass die Aussage São Paulo sei ei Essensparadies wirklich stimmt.

Leider regnet es den Rest des Tages und so machen wir wieder einmal nicht sehr viel. Schade, ich hätte die Stadt gerne noch ein bisschen mehr zu Fuss erkundet.

1 Kommentar zu „São Paulo – Megacity und Gourmetparadies

  • Hallo ihr Lieben
    eure Fotos sehen wieder toll aus. Der Früchtemarkt einfache gigantisch. Und das kleinste Hochhaus zwischen den zwei Riesentürmen. Sieht aus wie in Sidney da steht eine kleine Kirche zwischen zwei Riesentürmen. Ungluablich. Geniesst den Acjai Saft der soll sehr gsund sein und ist hier Sauteuer.
    Un besito la zia

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