Zwei Nächte in Old Havanna

In Havanna haben wir uns ein Airbnb (Casa Sr Guillermo von Guillermo) im zentralen Teil von Old Havanna gebucht. Hier sehen wir auch noch das schöne, touristische Havanna.

Rum Museum Havanna Club

Bevor mein Bruder Dominik und unser Freund Ralph heute Abend wieder zurück in die Schweiz fliegen, besuchen wir noch das Havanna Club Rum Museum. Für 7 CUC pro Person nehmen wir an einer Führung teil, an welcher wir einiges über die Produktion des Rums auf Kuba lernen. Zum Schluss dürfen wir noch einen Rum probieren und im Shop einkaufen.

 

Auf dem alten Platz in Havanna geniessen wir die (seit langer Zeit) ersten Sonnenstrahlen und für die Jungs zugleich letzten auf Kuba. In den Gassen um den alten Platz gibt es viele Touristen, schöne Restaurants oder Bars und Musikanten, wie man sich das in Havanna so vorstellt.

Tschüss, bis in 5 Monaten

Auch heute Abend fällt mir der Abschied alles andere als leicht. Auch wenn uns Kuba nicht immer gefallen hat, so hatten wir eine wirklich schöne Zeit zusammen. Ich werde die beiden und vorallem mein Bruder wahnsinnig vermissen. Ich werde mich wohl nicht daran gewöhnen!

Für uns geht die Reise erst Mal zurück nach Mexiko, wo wir hoffentlich gutes Internet haben, um ein wenig am Blog und den Fotos zu arbeiten. Vorallem müssen wir uns entscheiden was wir als nächstes tun möchten: Kälte in der Antarktis oder doch sommerliche Temperaturen?

Unser Fazit

Touristen werden hier abgefertigt und als Geldmaschienen angesehen. Mit genügend Geld geht hier wohl vieles einfacher. Wir haben uns nicht immer willkommen gefühlt und vom karibischen Feeling nichts gespührt, es gab fast wenige fröhliche oder hilfsbereite Menschen hier. Musik gab es nur an Touristenorten, meist gegen Bezahlung. Es hat Spass gemacht in den alten Autos zu fahren, sie anzuschauen und auch Trinidad war schön mit den vielen farbigen Häusern. Das Meer war türkis (aber das gibt es nicht nur hier) und natürlich sind die Zigarren (wer es mag) und der Rum nicht zu verachten! Doch die wenigen positiven Punkte machen die negativen nicht wieder wett.

Das Beste zum Schluss

An unserem Abreisetag regnet es natürlich, zwar nur für 5-10 Minuten schwallweise, jedoch sehr stark und plötzlich. Wir schaffen es mit Glück im Trockenen zu unserem Taxifahrer, welcher jedoch kurzfristig von der Polizei als Krankentransport beschlagnaht wird. So schnappe ich mir den nächstbesten Taxifahrer, er bringt uns zu seinem Auto. Er gibt sich Mühe mit einfachem Spanisch und ist sogar lustig. Genau in dem Moment, als wir in seinem schönen blauen Oldtimer sitzen, beginnt es wieder zu regnen. Das Glück war auf unserer Seite. Als Erstes wird das Radio eingesetzt und in voller Lautstärke werden wir auf unser letzten Fahrt in Kuba mit Reaggaeton, der modernen Nationalmusik, beschallt. Solche Momente und Menschen bräuchte Kuba mehr! Adios Kuba!

1 Kommentar zu „Zwei Nächte in Old Havanna

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