Auszeit auf der Insel Koh Phayam

In Bangkok müssen wir einige Einkäufe tätigen, bevor es für uns weiter geht nach Koh Phayam. Leider verbringen wir die Tage in Bangkok abwechselnd kränkelnd, aber auch das gehört zu so einer Reise. So checken wir auch für eine Nacht ins lebua @ State Tower im 58. Stock ein und lassen es uns kulinarisch sehr gut gehen 🙂

 

Mit der überpünktlichen Busgesellschaft New Mitr fahren wir am Abend nach Ranong, die Sitze sind breit und bequem. Was für ein Luxus, wenn wir da z.B. an unsere Busfahrt in Myanmar zurück denken. Am Morgen sind wir in Ranong, von wo aus wir mit dem Boot für 350 THB nach Koh Phayam fahren.

Koh Phayam

Am Pier warten schon die Mototaxis. Auf dieser Insel gibt es nämlich keine Autos. Wer vorankommen möchte, braucht einen Roller, ein Fahrrad oder benutzt seine Füsse. Hier ist alles ziemlich gemütlich, was auch der Grund ist, warum wir uns für diese Insel entschieden haben.

 

Wir hausen im JJ Resort in einem Zelt. Sehr einfach, gemütlich und es hat alles was man braucht. Das Personal ist auch hier sehr freundlich. Der Strand am Long Beach ist lang und breit und zur Zeit fast menschenleer, wunderbar!

Die beste Massage gibt es übrigens bei Joy, nach unserer Indienreise und dem Tauchen benötigen wir dringend wieder einmal eine Massage – was für eine Wohltat.

Da wir grad bei unseren Lieblingen sind: das Lucky Restaurant an der “Hauptstrasse” zum Long Beach ist super! Frisch, günstig, lecker! 🙂

Reiseplanung

Damit uns nicht langweilig wird, legt uns das Leben wiedereinmal ein paar Steine auf den Weg. Unser Plan für Koh Phayam war es, hier unser Spanisch selbstständig zu verbessern, das thailändische Leben zu geniessen und hin und ein paar mal Tauchen zu gehen. Nun stellen wir heute fest, dass die eine Tauchschule geschlossen ist und die andere nur Liveaboard Ausflüge anbietet (was wir aus finanziellen Gründen nicht schon wieder machen möchten). So stehen wir nun vor der Frage: wie weiter?

 

Weiterreisen um tauchen zu gehen oder hier bleiben, sparen, spanisch lernen und sein. Nach langem überlegen – hin und her inkl. Mindmap – entschliessen wir uns hier zu bleiben und das Tauchen nach Mexico zu verschieben. So bleiben wir bis auf Weiteres in unserem Zelt auf Koh Phayam, geniessen die Wärme, lernen Spanisch und sind einfach mal da 🙂

Mit dem Roller um die Insel

Wir mieten uns einen Roller und fahren um die Insel. Da wir schon einmal hier im Urlaub waren kennen wir noch alles mehr oder weniger. Wir halten am Buffalo Bay bei der sehr coolen Hippie Bar, welche aus Treibholz in Form eines Piratenschiffs gebaut wurde.

Unser nächster Stopp ist der Monkey Beach, wo wir im Wald Affen suchen und finden. Ich finde es immer schön zu schauen, wie die wilden Tiere leben.

Beim Pier, wo wir angekommen sind, gibt es einige Restaurants und Shops. Jedoch hat noch vieles geschlossen, da noch nicht Hauptsaison ist. Was uns auffällt ist, dass auf der ganzen Insel deutschsprachige Touristen anzutreffen sind. Irgendwie fühlt es sich an als wäre Koh Phayam die Lieblingsinsel der deutschsprachigen Hippies.

Zwischenstopp in Ranong

Nach fast 3 Wochen Urlaub auf der deutschen Insel Koh Phayam freuen wir uns wieder auf das multikulturelle Leben in Bangkok. In Ranong, wo wir den Nachtbus zurück nehmen werden, gönnen wir uns eine leckere Pizza und ein Glas Rotwein im Buono. Der Besitzer ist sogar so nett und fährt uns danach zum Busterminal. Wir freuen uns jedes Mal, wenn wir auf so nette Menschen treffen.

Notiz an uns: das nächste Mal verbringen wir ein paar Tage in Ranong (es gibt einen riesigen Nachtmarkt und heisse Quellen hier)!

Zurück nach Bangkok

In Bangkok verbringen wir noch einige Tage im wilden Viertel Khao San und machen Allerlei (Wäsche wasche, Pedicure, alles was günstig und toll ist) 🙂

Wir treffen auch nochmals unsere Freunde Ramona und Marco von planlos-reisen.ch, bevor sie nach 1.5 Jahren zurück in die Schweiz fliegen und wir den Kontinent wechseln und weiter nach Mexico ziehen. Und auch hier fällt mir der Abschied sehr schwer, ich “kann” es immer noch nicht. Ein Abschluss-Bucket an der Khao San ist hier ein Muss 😉

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