Ngapali – Strandparadies in Myanmar

Wie versprochen werden wir am Morgen beim Hotel abgeholt, von einem Tuk Tuk. Wir werden zu einer Busstation gebracht. Hier warten wir auf unseren Bus, mit welchem wir 7 Stunden nach Pyay fahren, wo wir umsteigen müssen und von dort nochmals 7 Stunden bis Ngapali fahren werden.

Kein Bus

Ein Minivan hält und uns wird gesagt, dass es unser sei. Das Gepäck wird aufs Dach geladen (was fast immer ein Zeichen dafür ist, dass diese Fahrt alles andere als angenehm werden wird). Beim Blick in den Bus wird unsere Vermutung bestätigt: Klimaanlage und Kopfstützen Fehlanzeige, dafür fahren wir mit offenen Fenstern (sehr (un)schön bei sandigen Strassen).

Immer wieder halten wir, um noch mehr Einheimische mitzunehmen oder auszuladen. Das werden lange 7 Stunden, resp. 14, denn meine Hoffnung auf einen besseren Bus für die zweite Hälfte nimmt stetig ab.

Unfreiwillige Pause

In der Hälfte der ersten Strecke bleibt der Minivan liegen, nichts geht mehr. Wir warten auf einen Mechaniker am Strassenrand, nach über einer Stunde können wir weiterfahren. Mit 3,5 Stunden Verspätung erreichen wir Pyay.

Um 19:00 Uhr fahren wir mit einem Kleinbus weiter nach Ngapali. Die Freude über den neuen Bus, bei welchem wir sogar die Rückenlehne verstellen können, hält nicht lange an. Kurz nach dem Start ertönt über die Lautsprecher lautes Gebet, sehr lautes! Welches ich trotz Kopfhörer mit Musik noch hören muss. So hoffe ich, dass die Boxen bald kapputt gehen. Sie gehen natürlich nicht kapputt, das Gebet wechselt zu burmesischer Musik (was es nicht viel angenehmer macht).

Michi’s Sitz ist kaputt, die Rückenlehne wackelt die ganze Fahrt. An Schlaf ist nicht zu denken. So wird aus der nächsten 7-stündigen Fahrt eine 11-stündige, ziemlich anstrengende Fahrt.

Endlich im Paradies

25 Stunden nach Abfahrt in Bagan erreichen wir zum Glück unser Hotel in Ngapali. Das Personal vom AZ Family Guesthouse ist sehr nett und gewährt uns ein Early-Check-in ohne Aufpreis. Endlich können wir ins Bett!

 

Hier verbringen wir ein paar Tage am Strand, spielen Brettspiele und relaxen. Mit dem Fahrrad fahren wir zum Hauptstrand oder zum Abendessen in die Restaurants, oder wir bleiben an unserem leeren Strandabschnitt. Wir fühlen uns wie im Paradies hier.

Heute geht es mit dem Bus weiter nach Yangon. Wir hoffen das Beste für unsere erneute lange Busreise…

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