Besuch trifft ein – Bangkok zum Zweiten

Wir gehen zurück nach Bangkok, wo wir Jenny’s Eltern treffen werden, um mit ihnen nach Kambodscha zu reisen.

Von Don Det werden wir mit dem Boot ans Festland gefahren, wo wir mit einem Minivan nach Pakse gebracht werden. Von da aus geht es weiter zur Grenze, welche wir wieder zu Fuss überqueren müssen.

In Thailand werden wir mit einem Bus nach Bangkok gebracht. Die ganze Reise dauert ca. 20 Stunden, geschlafen haben wir nicht viel. Um 05:30 Uhr kommen wir an der Bushaltestelle in Bangkok an.

Chatuchak Weekendmarket

Der grösste Markt, er wird auch Mutter aller Märkte genannt, findet jedes Wochenende statt. Da die Bushaltestelle in der Nähe ist und wir noch nicht im Hotel einchecken können, beschliessen wir den Markt zu besuchen.

 

Wir sind natürlich die ersten Touristen hier, langsam öffnet sich Stand für Stand und das Markttreiben erwacht zum Leben. Wir schaffen uns einen Überblick in dem noch ruhigen Markt mit vielen engen Gassen. Unglaublich was dieser Markt für Ausmasse annimmt. Hier gibt es wirklich alles für Touristen, wie auch für Thais (Möbel, Küchenutensilien, Kleidung, Souvenier, Blumen, Schmuck, Essen und und und)…

Um etwa 09:00 Uhr beginnen sich die Gassen mit Menschen zu füllen Gegen Mittag essen wir etwas und gehen endlich ins Hotel – nach 24 Stunden reisen freuen wir uns auf ein Bett und eine Dusche. Das Amora NeoLuxe Suites Hotel hat alles was wir brauchen, wir geniessen unseren Aufenthalt und schauen sogar ein paar Folgen einer Serie – fast wie zu Hause. Manchmal brauchts das einfach.

Wir Essen in einem unserer Lieblingsrestaurants in Bangkok, das Maxim’s. Seit wir es bei unserem ersten gemeinsamen Bangkokbesuch entdeckt haben, kommen wir immer wieder gerne hier her. Es liegt in einer Seitengasse, die Bedienung ist freundlich, es hat nie viele Gäste und das Essen ist sehr lecker. Sogar das Rindfleisch ist, entgegen asiatischen Verhältnissen, zart zubereitet.

Soi Cowboy

Nach dem Essen schlendern wir auf unserem Weg zum Hotel über die Soi Cowboy, die Rotlichtstrasse des Viertels Sukhumvit. Hier reihen sich Tanzlokale und Strippbars aneinander. Auf der Strasse buhlen leicht bekleidete Frauen um Besucher für ihr Lokal. Es gibt auch eine Bar in welcher nur Ladyboys arbeiten. Nicht meine liebste Strasse, aber sicher mal interessant sie gesehen zu haben.

Familientreffen

Heute landen meine Eltern in Bangkok, ich freue mich sehr sie wieder zu sehen. Bevor sie kommen ziehen wir ins Chillax Resort, ein bisschen Luxus für uns 🙂 wir geniessen sogar ein Schaumbad im Hotelzimmer mit einer Gesichtsmaske, welche ich von zu Hause mitgebracht habe.

Nach meinen Eltern landet auch noch meine Schwester wieder in Bangkok, welche noch ein wenig in Thailand verweilen möchte, bevor sie dann nach Hause zurück fliegt.

Königspalast und Wat Pho

Wir schicken meine Eltern mit meiner Schwester auf Sightseeing Tour. Da wir schon öfters in Bangkok waren, haben wir uns den Königspalast schon angeschaut. Wir begleiten sie zum Eingang, hier hat sich einiges verändert.

Früher gab es massenhaft Betrüger, welche erzählten, dass der Palast geschlossen sei und sie etwas anderes zeigen können. Meistens landet man dann aber in einem Juweliergeschäft und anderem. Heute gibt es viele uniformierte und Volunteer-Arbeiter, welche den Touristen sagen, dass der Palast geöffnet ist und wo man hin gehen muss.

Beim Palast, wie bei den Tempeln gibt es eine Kleiderordnung (bedeckte Schultern sowie Knie, Männer müssen lange Hosen anziehen). Bei unserem Besuch konnte man passende Kleidung ausleihen. Heute muss man sie kaufen. Für etwa 100 Bath (ca. 3.00 CHF) bekommt man ein Tuch/ Rock oder die bekannten “Elefantenhosen”. So zeigt sich uns ein lustiges Bild um den Palast; viele Touristen mit “Elefantenhosen”.

Auch auf dem Weg zum Wat Pho begegnen uns wieder Betrüger, welche uns erzählen, der Tempel des liegenden Buddhas sei geschlossen. Für den Rückweg nehmen wir die öffentliche Fähre, hier in Bangkok immer wieder ein Erlebnis, um für wenig Geld und schneller als im Strassenverkehr von A nach B zu gelangen.

Ein Drink im Lebua State Tower

Die Preise im Lebua sind für Thailand sehr hoch, dafür bekommt man Luxus: besten Service, gute Drinks und eine Aussicht über die Stadt. Falls man nicht die passende Kleidung dabei hat gibt es vor dem Hotel einen Stand. Hier kann man geschlossene Schuhe, High Heels oder lange Hosen mieten. Eine clevere Idee.

In der Bar im 64. Stock wird man freundlich begrüsst und bedient. Es gibt Angestellte, die sind wohl nur da um Fotos der Touristen zu machen. Einen Abend im Lebua State Tower ist definitiv ein Erlebnis der anderen Art.

Der touristische Floatingmarket Dumnoen Saduak

Da alle anderen Floatingmarkets nur am Wochenende stattfinden, entscheiden wir uns für den Dumnoen Saduak Floatingmarket, welcher sich etwas ausserhalb der Stadt befindet. Um 07.00 Uhr werden wir mit dem Taxi abgeholt (empfohlen wurde uns 06.00 Uhr, was uns dann doch etwas zu früh erschien).

 

Unser Taxi hält an einem Bootssteg, hier wollen sie uns eine 2-stündige Motorboot Tour mit Affenshow, Elefanten reiten und durch den Markt für 5000 Bath (ca. 150 CHF) andrehen. Wir lehnen ab, denn wir haben gelesen, dass man auch zu Fuss durch den Markt kann oder ein günstigeres Paddelboot bakommen kann.

Wir gehen der Strasse entlang und finden ein Pier, an welchem wir ein Motorboot für 1000 Bath ohne Tiershows bekommen. Wir sind zufrieden und fahren durch die Kanäle und den Markt. Eine schöne Atmosphäre, wenn auch wirklich etwas zu touristisch. Es gibt viele Souvenierstände/Boote und weniger Essensstände/Boote.

Wir verabschieden uns von meiner Schwester und fliegen zu Viert weiter nach Kambodscha.

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