Pakse, der Ausgangsort für das wunderbare Süd-Laos

Mit dem Nachtbus fahren wir von Bangkok nach Pakse, Laos. Der Bus scheint wirklich komfortabel, dennoch sind 13 Stunden eine lange Zeit. Im Bus erhalten wir sogar ein Bananencake, ein Wasser und Saft – wir staunen nicht schlecht.

Nach etwa 30 Minuten Fahrt steht ein Mann vorne im Bus und erklärt wohl die Sicherheitsbestimmungen – wir verstehen kein Wort. Hier spricht wohl niemand Englisch, wieder einmal… Lustig ist es dennoch, eventuell ist der Herr Steward auch nicht mehr ganz nüchtern.

 

An der Grenze müssen wir aus dem Bus aussteigen und zum thailändischen Zoll. Danach zu Fuss über die Grenze, wo wir ein Immigrationszettel ausfüllen müssen und wieder beim Zoll den Pass zeigen. Wir brauchen kein Visum, da man als Schweizer 15 Tage visumfrei in Laos weilen kann.

Wir haben wieder einmal nicht viel verstanden und sind einer Frau aus unserem Bus nachgelaufen. Es hat super funktioniert und wir sind in Laos wieder in unseren Bus eingestiegen. Im Bus stehen nun etwa vier Frauen, bei welchen man SIM Karten kaufen und Geld wechseln kann. Wir warten damit bis wir in Pakse ankommen.

Pakse Zentrum

Pakse ist für laotische Verhältnisse eine Grossstadt, hier wohnen ca. 75’000 Einwohner. Allerdings bemerkt man dies kaum. Auf den Strassen fahren nicht viele Autos und Roller, was sicher auch daran liegt, dass Laos ein sehr armes Land ist. Wir begegnen auch nicht so vielen Menschen, wie wir das in einer 75’000 Einwohner Stadt erwartet hätten.

Die Menschen, auf welche wir treffen sind jedoch sehr herzlich. Alle lachen und die Kinder winken und rufen Hallo. Wir fühlen uns sofort wohl. Pakse ist eine sehr ruhige Stadt: der bekannteste Nachtclub hier schliesst um 24:00 Uhr und unser Oulayvanh Guesthouse schliesst um 23:00 Uhr den Eingang. Um Party zu machen, ist man hier definitiv am falschen Ort 🙂

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