Borneo’s Kultur hautnah in Kota Kinabalu

Wir landen morgens um 02:00 Uhr am Flughafen von Kota Kinabalu. Zum Glück ist unser gebuchtes Zimmer noch frei und so können wir gegen einen Aufpreis früher einchecken. Wir wohnen bei Jack (Airbnb: King room minutes from sights! von Jack) und seinen Geschwistern – Chinesen seit 5 Generationen in Malaysia lebend. Zufrieden, dass diesmal alles so gut geklappt hat, gehen wir ins Bett.

 

Ramadan in Kota Kinabalu (KK)

Heute gehen wir in die Stadt, um uns anzuschauen, was es hier zu sehen gibt. Kota Kinabalu ist eine ruhige Stadt, zur Zeit ist Ramadan und somit sind fast alle Geschäfte und Restaurants tagsüber geschlossen. Wir gehen über den Central Market (wo es hauptsächlich Gemüse und Früchte zu kaufen gibt) zum Handicraft Market. Dazwischen gibt es ein paar Stände. Von Weitem denken wir, es seien Gewürzverkäufer. Als wir jedoch näher kommen, wird mir schnell klar, dass dem nicht so ist. Durch den (für mich) stark stinkende Geruch wird mir bewusst, dass es hier getrockneten Fisch zu kaufen gibt. Wir gehen trotzdem durch die Stände, ich halte die Luft an und gehe relativ schnell zwischendurch. Es gibt auch getrocknete Seepferdchen zu kaufen, was ich wirklich schlimm finde. Immerhin kosten sie relativ viel, so dass es sich nicht jeder leisten kann und somit der Markt hoffentlich nicht boomt. Was auch immer man mit getrockneten Seepferdchen macht – ich möchte es gar nicht wissen.

Es beginnt zu regnen, durchnässt gehen wir zurück in unser Zimmer und unsere City Tour wird unterbrochen.

City Mosque

Wir haben Glück und der Regen hört auf, alsbald wir zurück im Zimmer sind. Mit trockener Kleidung machen wir uns auf den Weg zur City Mosque, welche sehr gross und eindrücklich sein soll. Wir gehen um die ganze Moschee herum. Sie ist umgeben von Wasser und wirklich ziemlich gross. Allerdings waren wir auch schon einige Male in Istanbul und deshalb ist diese Moschee für uns nicht so beeindruckend. Von aussen ist sie allerdings ganz hübsch anzusehen mit dem Wasser rundherum, in welchem sich die Moschee spiegelt. Wir entscheiden uns, die Moschee nicht zu betreten, um das Abendgebet nicht zu stören.

 

Sabah Museum

Nach langem Hin und Her was wir heute unternehmen möchten, entscheiden wir uns dafür, ins Sabah Museum zu gehen. Das Museum ist ziemlich gross, es gibt einen Innenbereich, in welchem vieles über die Geschichte, sowie Traditionen und die Tiere auf Borneo zu sehen gibt. Im Aussenbereich kann man die verschiedenen Häuser der Ureinwohner anschauen und betreten. Das Museum ist sehr lehrreich und interessant mit den vielen unterschiedlichen Bereichen.

Erlebnisreiches Abendessen

Wir unseren Host Jack zum Abendessen ein, als dankeschön, dass wir früher ins Zimmer durften. Er schlägt das Restaurant D’Place vor, welches ein sehr gutes einheimisches Buffet oder auch ala Carte anbietet. Nebenbei wird noch eine traditionelle Tanzshow mit Blasrohrschiessen gezeigt. Michi probiert es aus und trifft promt einen Ballon. Das Essen ist wirklich sehr gut: es gibt verschiedene Fleischeintöpfe, Nudeln mit diversen Saucen sowie Fisch, Suppen, Salate und diverse Desserts.

Wir treffen Jacks Freunde, welche auch mit uns essen und zur Vorspeise eine Pizza mit speziellem Belag bestellen: dicke weisse Würmer! Diese sind ein wichtiger Bestandteil der traditionellen Ernährung. Ich weigere mich diese zu Essen, ich bin immer noch etwas “traumatisiert” vom Essen in den Philippinen mit den Innereien. Michi ist mutig und isst ein Stück! Man kann die Maden auch roh Essen, was ich wirklich eklig finde. Ansonsten ist das Restaurant sehr empfehlenswert und ein schönes Erlebnis.

Heute geht es für uns weiter nach Kutching. Zum Flughafen kommen wir mit dem Taxi, wir nutzen Grab. Das ist ein sehr günstiger Taxidienst, wie Uber, den man über Handy bestellen kann und mit Kreditkarte bezahlt. Wir fahren mit Grab während unseres gesamten Aufenthalts hier, da es sehr günstig ist und Kota Kinabalu kein gutes öffentliches Verkehrsnetz

1 Kommentar zu „Borneo’s Kultur hautnah in Kota Kinabalu

  • Hallo ihr Lieben

    also eure Erzählungen von El Nido sind ja ein Trauma. Zum glück seid ihr nicht mehr dort. Die Kopfkissen aus Holz gefallen mir sehr. Ich kriege nur vom zuschauen Nackenschmerzen. Hilfe. Was der Michi alles probiert das essbar ist. Ich verneige mich vor Ehrfurcht. übrigens die getrockneten Seepferdchen werden auch gegessen. als Gesichtsmaske werden die sicher nicht benutzt.
    Einen lieben gruss aus der Sommer Schweiz es ist heiss hier.
    Es umarmt euch
    Manuela

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.