Trincomalee am traumhaften Nilaveli Beach

Von Kandy nehmen wir den Bus nach Trincomalee. Unsere Unterkunft heisst Bella Nilaveli Beach, direkt am Strand von Nilaveli. Dort gibt es im nahen Umkreis absolut nichts. Der Strand ist lang und das Meer schön. Bis zum nächsten Hotel müssen wir 10-15 Minuten zu Fuss gehen. Dank unseren neu gewonnenen Freunden Nicolas und Sonja, haben wir entdeckt, dass das Hotel Bella Nilaveli Beach im Garten schöne Bungalows offeriert.

 

Am zweiten Tag tauschten wir unser Zimmer mit Meerblick gegen das Bungalow mit Hängematten im Garten – ein Traum! Für 5 Tage machen wir nicht allzu viel: Tauchen, Sonne und Meer geniessen, Yoga. Unsere Ferien nach dem Ella-Abenteuer und dem Kandy-Durcheinander.

 

Pigeon Island

Wir sind auf der Pigeon Island zum Tauchen und Schnorcheln. Beim Tauchen haben wir leider nicht sehr viel gesehen. Die Unterwasserwelt ist jedoch intakt, dem Nationalpark sei Dank. Beim Schnorcheln in der Tauchpause sehen wir ganz nah eine Schildkröte und viele Schwarzspitzen-Riffhaie. So schöne, anmutige Tiere.

 

Wir haben dieses Mal grosses Glück mit unserer guten kleine Tauch-/Schnorchelgruppe. Was mich immer wieder erstaunt ist, wie viele Menschen schnorcheln oder auch tauchen gehen und Angst haben oder die Unterwasserwelt nicht respektieren bzw. schätzen. Eine Wasserschildkröte im Meer möchte nicht gestreichelt werden! Bitte fasst keine Tiere im Meer an und macht die Korallen nicht kaputt, weil ihr aus Furcht wild herumzappelt. Bleibt dann doch lieber an Land.

Hier findet ihr unsere Tauchgänge in Trincomalee, aufgezeichnet mit der Deepblu COSMIQ:

 

Koneswaram Kovil Tempel

Heute soll im ganzen Land ein buddhistisches Festival, auch in Trincomalee, stattfinden. Wir finden einen netten TukTuk-Fahrer, der uns hin bringt. Zuerst gehen wir zum Koneswaram Kovil Tempel auf einem Hügel nahe dem Stadtzentrum. Am Rand der Strasse gibt es diverse Stände an welchen Schmuck, Spielsachen oder Opferschalen mit Früchten verkauft werden. Wir sind die einzigen Touristen. Der Tempel ist gefüllt mit hinduistischen Einheimischen.

 

Heute haben wir Glück, pünktlich zur Zeremonie sind wir im Tempel. So etwas haben wir noch nie gesehen, eine Glocke wird geläutet, jemand Trommelt, die Menschen stehen um die Zeremonie und erhalten (so glauben wir) gesegnete Früchte zur Opfergabe. Überall wird gebetet. Im Tempel darf nicht fotografiert werden. Wir respektieren das, daher gibts nur Fotos von aussen. Wir verstehen weder die Zeremonie, noch exakt den Glauben mit allen Göttern, sind jedoch stark von dem Erlebten beeindruckt. So etwas haben wir noch nie gesehen. Menschen kommen um zu beten. Sie bringen sogar ihre verletzten Familienangehörigen mit und Kinder jedes Alters. Teenager beten vor den Götzen.

 

Als wir unsere Schuhe abholen wollten, merken wir, dass wir den Abholzettel verloren haben. Michi geht ihn suchen, ich setze mich wartend auf eine Mauer und beobachte das Treiben. Eine grosse Familie geht an mir vorbei, die Mutter sagt etwas zur Familie. Auf einmal drehen sich alle zu mir um winken und sagen “Hi”. Ich winke zurück, sie strahlen alle übers ganze Gesicht, sie schauen immer wieder zurück und winken. So ein schönes, herzerwärmendes Erlebnis! Auf dem Weg zum TukTuk laufen uns zwei Mädchen über den Weg, sie gehen absichtlich langsam, um uns immer wieder zu passieren und jedes Mal winken sie und aufs neue. Solche Erlebnisse erfreuen uns immer wieder. Übrigens: das Fest zum Festival ist erst morgen Abend. Mal schauen, ob wir nochmals nach Trincomalee gehen.

Zum Abendessen gehen wir nach Uppuveli ins Rice’n Curry – die haben ein Curry Buffet. Perfekt, ich esse Dahl bis ich platze!

Geisterbahn

Auf dem Nachhauseweg hält unser TukTuk-Fahrer an. An der Strasse findet eine Feier statt. Auch dort sind wir wieder die einzigen Touristen und dürfen durch eine Art Geisterbahn gehen, welche die Hölle zeigt. Männer der Navy stellen diverse Folterszenen eher realistisch dar. Das ist ziemlich gruslig, was mir auch das Weinen der kleineren Kinder zeigt. Aber für uns natürlich wieder ein einmaliges Erlebnis.

Festival

Neuer Tag, neuer Versuch… Wir gehen nochmals nach Trincomalee, um uns das Festival anzuschauen. Da ist ganz schön viel los, wieder diese Leuchtbilder und “Erlebnistunnels” wie gestern, danaben gibts auch noch Fahrgeschäfte und Essensstände. Wir geniessen wieder diverse Häppchen und beobachten das Treiben. Zum Schluss essen wir noch in einem lokalen “Restaurant”, und wieder sind wir die einzigen Touristen. Der Fried-Rice war der Beste und Günstigste, den wir in diesem Land gegessen haben. Zufrieden fahren wir mit dem TukTuk zurück zu unserem Bungalow.

Morgen gehts mit dem Bus weiter zu unserer letzten Destination in Sri Lanka: Inamaluwa bei Dambulla.

2 Kommentare zu „Trincomalee am traumhaften Nilaveli Beach

  • Liebe Jennifer
    schön hat ihr eine gute Unterkunft erwischt. Super sieht der Bungalow aus und auch der Strand genial. Die Fotos von eurem Schnorchel Ausflug sind einmalig. Ja da gibt es komische Menschen die ihr unterwegs erlebt. Ich hoffe, für euch das ihr immer wieder nette Einheimische erlebt.

    Einen dicken Kuss
    Manuela

    • Komische Menschen gibt es immer wieder und überall. Aber wir erleben auch sehr viel schönes und viele nette Menschen treffen wir immer wieder. Das sind immer sehr schöne Erlebnisse die wir sehr schätzen:)
      eine dicke Umarmung

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