Kandy mit Höhen und Tiefen

Eine Stadt für sich, mit seinen Höhen und Tiefen. Angefangen bei der Suche nach einem Ort fürs Abendessen, welche sich schwieriger gestaltet als gedacht, bis zu einem tollen Café. Für eine Stadt gibt es hier sehr wenige Restaurants, essen hier die Menschen alle zu Hause? Aber wenn man erst was findet, dann schmeckts und man wird nett umsorgt. Ansonsten findet man hin und wieder einen Rotti/Kottu Shop, wo sich doch noch einige Einheimische aufhalten.

 

Sightseeing mit dem TukTuk

Heute machen wir eine Stadtbesichtigung im TukTuk, zuerst wird über den Preis verhandelt (was manchmal ziemlich schwirig ist und dauern kann). Wir besuchen das Ceylon Tea Museum, eine alte, mit Königswelle betriebene Teefabrik, in welcher die Maschinen aus dem 19. Jahrhundert stehen und lernen eine Menge über Tee. Am Aussichtspunkt von Kandy schauen wir über die Stadt und auf den See.

Und wieder Trickbetrüger…

Wir fahren auf den Berg, um den grossen Buddha von nah zu besuchtigen. Das TukTuk fährt uns bis fast vor den Buddha. Es geht eine sehr steile Strasse hoch. Der Buddha ist riesig und sehr eindrücklich. Im Stadtzentrum liegt ein Tempel, in welchem anscheinend ein Zahn des Buddhas in einer Schachtel, in einer Schachtel, in einer Schachtel, etc… liegen soll. Das höchste Heiligtum der Stadt. Es gibt Gerüchte, dass der Zahn von den Portugiesen gestohlen und vernichtet wurde. Die Sage der Einheimischen besagt jedoch, dass der Zahn noch in den Schachteln iegt. Vor dem Tempel warten jedoch schon wieder Trickbetrüger. Ich dürfe nicht kurzärmlig in den Tempel, aber er zeige uns… (was auch immer). Wir ärgern uns, einmal mehr, darüber wie viele Betrüger es in diesem Land gibt.

 

Der Eintritt zum Tempel ist ziemlich hoch, wir beschliessen nicht hinein zu gehen. Ein Guide ist empört. Er sagt uns wir hätten genügend Geld, um den Eintritt zu bezahlen – Frechheit. Genervt, wütent und irgendwie traurig möchten wir nur noch zurück in unser Meili Lanka City Hotel. In welchem wir ein Zimmer in einem Keller, natürlich ohne Fenster haben. Immerhin ist es günstig und sauber.

 

Eine Oase im hektischen Kandy

Auf dem Weg entdecken wir ein Cafe, welches ein wenig versteckt in einer Seitengasse liegt, das Cafe Secret Alley. Ein Besuch lohnt sich, ein schöner und ruhiger Ort mitten in dieser hektischen, verrückten Stadt. Die Fruchtshakes sind super gut und frisch, die Bedienung freundlich. Sie setzen sich zu uns und geben uns hilfreiche Tipps für Kandy und Sri Lanka im Allgemeinen. Gestärkt und bereichert mit einem positiven Erlebnis machen wir uns auf in den Abend. Das Rooftop Restaurant/Bar Slightly Chilled ist eine gute Adresse für einen Drink beim Sonnenuntergang, auch das Essen sieht lecker aus (nicht probiert).

Unser Fazit für Kandy: von Weitem, oder von einem Balkon aus ganz schön an- bzw. zuzuschauen. Mittendrin eher etwas schwierig und leider gibts auch hier unzählige Betrüger.

Morgen gehen wir mit dem Bus weiter nach Trincomalee, der Strand wartet auf uns.

2 Kommentare zu „Kandy mit Höhen und Tiefen

  • Hallo Jennifer

    das Tee Museum ist imponierend mit diesen alten Maschinen. Der Buddah erst muss richtig riesig sein wie man auf dem Foto sieht. Zum glück nach einige genervten Augenblicken habt ihr doch noch freundliche Menschen getroffen. Das freut mich für euch.
    Einen dicken Kuss
    Manuela

    • Am liebsten hätte ich so viel Tee für zu Hause gekauft, aber den kann ich ja nicht 1 Jahr mit mir rumtragen. Also musste ich mich mit einem kleinen Tee-Souvenier zufrieden geben.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.