Mirissa und seine gigantischen Blauwale

Wir nehmen den Bus nach Mirissa. Die einstündige Fahrt kostet uns inkl. Gepäck umgerechnet ca. 2 Franken. Und wieder hilft uns der “Kondukteur” mit dem Gepäck und meldet uns wo wir raus müssen. Wir finden unser Guesthouse (Orchid Tree House von Ravindu) schnell, es ist nicht weit weit vom Strand. Ein Baumhaus – toll! Einfach, aber sehr schön. Ohne Klimaanlage. Wir werden sehen wie die Nacht wird, vorallem für Michi. Der Strand hier ist überschaubar und schön, sehr flach. Und auch hier gibts viele Wellen, sowie Standrestaurants und Bars. So können wir leben.

 

Blue Whale Watching

Heute gehen wir mit dem Boot Wale anschauen (Blauwale und Delfine werden erwartet). Wir dürfen auf dem oberen Deck vorne auf Matten am Boden sitzen, für uns sind das die besten Plätze. Wir fahren bei ziemlich starkem Wellengang am frühen Morgen aufs Meer hinaus, nichts für schwache Mägen. Die Ersten hängen schon nach 15 Minuten über der Reling. Wir sind resistent. Von Weitem sehen wir schon die viele Boote, das kann nicht gut sein. Mein Tierliebhaberinstinkt meldet sich.

 

Kaum schnellt eine Wal-Wasser-Fontäne hoch, fahren alle Boote dorthin. Meiner Meinung nach zu schnell, zu viele und vorallem zu nah. Wir haben einen guten Caiptain, er dreht ab, wir fahren weiter aufs Meer hinaus. Der Wal kommt, zum Glück habe ich das Teleobjektiv dabei. Es gelingen gute Fotos, ich weiss nicht wie die anderen Touristen mit ihren Smartphones Fotos schiessen. Zum Schluss sehen wir noch Delfine, leider sind sie nicht so nah bei uns – macht nichts, wir sind noch lange unterwegs und haben sicher nochmals die Chance welche zu sehen. Der Ausflug war ganz ok, wir sind froh haben wir nicht sehr viel bezahlt (CHF 14 pP). Den Rest des Tages verbringen wir am Strand. Bald sind unsere “Ferien” zu Ende und wir reisen weiter, ohne Plan und spontan.

 

Homecooking

In unserem Airbnb (Orchid Tree House) lernen wir zwei Schweizer kennen. Wir verbringen, meist abends, einige Stunden zusammen und haben eine gute Zeit. So lassen wir uns am Abend auch von unserem Host srilankisch bekochen. So lecker haben wir hier noch nie gegessen. Es gibt Dhal (ein Linsencurry, mein Lieblingscurry hier), grüne Bohnen, Kürbis in Currysauce, etwas Grünes das wie Spinat schmeckt, Poulet und Fisch, dazu Reis und Tee. Zum Dessert hat uns die Gastgeberin Curd zubereitet (eine Art Joghurt aus Kokosmilch, wobei ich nichts kokosartiges geschmeckt habe). Das Essen ist so lecker und ich glaube es freut sie sehr, dass es uns so gut geschmeckt hat.

Tipps

Unser Fazit von Mirissa: am Strand kann man gut Essen und auch im Meer schwimmen, resp. spielen, wenn man Wellen mag. Einer unserer Top-Plätze am Strand ist “The Sunset“. Wie das Essen schmeckt wissen wir nicht, die Getränke sowie der Service sind gut und freundlich, auch wenns manchmal mit dem Englisch schwierig war. Jedoch haben wir alles bekommen was wir bestellt haben, und dies zu fairen Preisen.

Die besten Roti gibts im No.1 Dewmini Roti Shop – einfach lecker, sehr autentisch und günstig. Jedoch liegt er etwas verborgen und einer Seitengasse, die Suche lohnt sich!

Heute gehts mit dem Bus weiter nach Tissamallaalala (oder so), kurz Tissa.

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