Kulturschock in Colombo

Nach einem tränenreichen Abschied von unseren Liebsten zu Hause und einem angenehmen Flug landeten wir in Colombo.

 

Flughafentransfer

Kaum haben wir die sichere Zone der Ankunft verlassen, warten sie schon auf uns: die Taxi und TukTuk Fahrer. Es sei unmöglich mit dem Gepäck mit dem Bus in die Stadt zu fahren, sie machen einen guten Preis etc.

 

Wir suchen unseren Bus Nr. 187 nach Colombo Fort. Das ist kein Problem. Nachdem wir das erste Hindernis – das Überqueren der Strasse – gemeistert haben, stehen die Busse schon bereit. Fahrpreis inkl. Gepäck pro Person ca. 2 Franken. Tja, da kann auch kein TukTuk Fahrer mithalten. 30 Minuten später landen wir mitten im Markt: hupende Busse, TukTuks und viele Menschen, Früchte, Gemüse. Wir suchen den Weg zum Hotel, die Hitze trifft uns unerwartet, es ist 07.00 Uhr Ortszeit, aber heiss. Kein Wunder, beim Abflug in Zürich zeigte das Thermometer 4 °C – jetzt bereits 32 °C. So entscheiden wir uns dafür, unser erstes TukTuk zu nehmen.

Cityour mit Umwegen

Bereit für die Stadt, wie wir dachten, machen wir uns auf den Weg. Leider stellen wir schnell fest, dass auch in Colombo kleine Betrüger lauern und Touren verkaufen möchten, indem sie neben dir hergehen, Geschichten erzählen und auf einmal steht ein TukTuk da, wie praktisch. Wir fahren zum Gangaramaya Tempel, ein sehr schöner Tempel, in welchem sich diverse Buddhas und Hindugötter befinden. Der Tempel ist Gebetsstätte sowie Museum in einem und sehr schön anzuschauen und zu erleben. Trotz des Tricks mit welchem wir im Tempel gelandet sind, möchte ich diesen Moment nicht missen.

 

Danach wollte der “Guide” uns ein Juweliergeschäft zeigen, was wir ablehnten. Wir baten ihn uns zum Bahnhof zu fahren, was ohne Probleme klappte. Nach kurzer Diskussion und unserer Empörung über einen absurden Preis, verschwand das TukTuk inklusive “Guide” wütend.

Pettah

Zu Fuss gingen wir weiter. Beim Bahnhof gibt es den grössten Markt in Colombo, den Pettah Market, er ist aufgeteilt in kleine Quartiere, Textilien, Gemüse, Früchte, Fisch…

An einer Strasse gibt es nur Säcke mit Knoblauch, Zwiebeln oder Chili, da wussten wir was auf uns zu kommen würde. Es ist sehr wild und laut in diesen Strassen, TukTuk Fahrer, Busse, Wagen voll beladen mit Säcken und viele Menschen. Wir halten uns lieber am Rand auf, für den Start unserer Reise ist das ein bisschen viel. Doch wir gewöhnen uns langsam an die Situation, die Erholung vom Kulturschock setzt ein.

Nun brauchen wir erstmal etwas ruhigeres. Für Teeliebhaber ein absoulter Tipp: The t-Lounge by Dilmah, viele sagenhafte Tees, aber auch kleine salzige und süsse Speisen sind erhältlich (Sri-Lankan-European-Fusion).

 

Galle Face

Den Abend lassen wir am Meer ausklingen, die perfekte Stimmung finden wir am Galle Face Green. Sonnenuntergang, glückliche Einheimische baden im Meer oder spielen auf der Wiese, Foodstände. Abendessen gab es beim Foodstand von Nana’s: lecker, spicy und freundlich.

Zufrieden spazieren wir zum Hotel zurück (Colombo City Hotel). Angekommen genehmigen wir uns noch einen Schlummertrunk in der Rooftop-Bar im 5. Stock. Heute war ein langer Tag, morgen gehts weiter nach Unawatuna – endlich an den Strand.

1 Kommentar zu „Kulturschock in Colombo

  • Liebe Jennifer, lieber Michi, schön euren ersten Blog zu lesen. Was ihr alles schon erlebt habt.Ich sitze hier und kuriere meine Erkältung, mit Husten und Kopfweh aus. Nein fieber habe ich kein’s. Darum viel trinken. mir kommt der Tee bald zur Nase raus.
    Einen Dicken Kuss an Euch beide.
    Manuela

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